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Die SEMA Schulen Mannheim haben im September 2006 mit einer fünften Gymnasialklasse und im September 2007 mit einer fünften Realschulklasse ihre Unterrichtstätigkeit begonnen. Sie sind staatlich genehmigt. Die SEMA Schulen sind offen für Schülerinnen und Schüler aus allen Kulturkreisen und Nationen. Ihr Konzept ist interkulturell ausgerichtet. Ihr Schulträger ist der T.-D. Bildungsverein 1994 e.V., der seit 1996/97 an drei Mannheimer Standorten ein Lernzentrum, einen Lernkreis und einen Lerntreff betreut, in denen rund 500 Schülerinnen und Schülern Stützkurse und Nachhilfe angeboten werden. Der Realschulabschluss wir in sechs, das Abitur in acht Jahren (G8-Gymnasium) erworben. Mittlere Reife und Abitur werden den Anforderungen öffentlicher Schulen entsprechend abgelegt. Der Unterricht an Realschule und Gymnasium orientiert sich am baden-württembergischen Bildungsplan 2004 für Realschulen und allgemein bildende Gymnasien. Unsere Sprachenfolge im Gymnasium ist Englisch (ab Klasse 5) und Französisch (ab Klasse 6), in der Realschule Englisch (ab Klasse 5) und Französisch (ab Klasse 7). Ab Klasse 8 besteht im Gymnasium ein sprachliches Profil ab Klasse 8 (mit Spanisch als dritter Fremdsprache) und in ein naturwissenschaftliches Profil ab Klasse 8 (mit verstärktem Unterricht in den naturwissenschaftlichen Fächern Biologie, Physik und Chemie sowie Geographie). In den Klassen 11 und 12 wird der Unterricht wie in den staatlichen Schulen im Kurssystem erteilt, wobei wir ein Maximum an zulässigen Kurs-Kombinationen anstreben. Die kleine Gruppengröße der Kurse wird ein individualisiertes und intensives Arbeiten vor dem Abitur ermöglichen. Den gleichen Vorzug genießen unsere drei derzeitigen Klassen, deren Obergrenze bei 20 Schülern liegt. Diese Gruppengröße bietet optimale Voraussetzungen für die Unterrichtsbeteiligung, für das Lernen und die Leistungsmessung. In jeder Stunde wird jede und jeder gefordert und gefördert; niemand kann wegtauchen. Einzelarbeit, Gesprächskreise, (Teil-) Gruppenunterricht und handlungsorientierte Projektarbeit gehören zu den ständig praktizierten Sozialformen unseres Unterrichts. Eine konsequente Binnendifferenzierung des Unterrichts, wie sie durch kleine Klassen erleichtert wird, ermöglicht auch schwächeren Schülern eine aktive Beteiligung. Alle Schülerinnen und Schüler müssen in allen versetzungsrelevanten Fächern mindestens einmal im Halbjahr fachliche Sachverhalte in Form einer mediengestützten Präsentation vor der Klasse vorstellen. Regelmäßige Lernstandstests (etwa alle zwei bis drei Monate) in den Kern- und in einigen versetzungsrelevanten Fächern dienen nicht nur der Ermittlung des aktuellen fachlichen Leistungsstandes eines Schülers, sondern auch der Feststellung des individuellen Förderbedarfs. Nur knapp 20% der 35000 deutschen Schulen sind Ganztagsschulen. Auch die SEMA-Privatschule ist eine Ganztagsschule mit Mittagstisch und integrierter Hausaufgabenbetreuung durch Fachkräfte am Nachmittag. Die Nachmittagsbetreuung sorgt für mehr Chancengerechtigkeit in der Übungs- und Festigungsphase. Wir führen in den Kernfächern einen individualisierten Förderunterricht ein, der, soweit möglich, durch die Fachlehrer erteilt wird. Ein Schwerpunkt des Förderunterrichts ist ein systematisches Training der schriftsprachlichen Ausdrucksfähigkeit (Schwerpunkte: Satzbau und Wortschatz). Die sichere Beherrschung der Unterrichtssprache Deutsch ist der Schlüssel für eine erfolgreiche Teilnahme am Unterricht in allen Fächern, an der gesellschaftlichen Kommunikation und für eine spätere Berufsausbildung bzw. für ein Studium. Die SEMA Schulen sind weltanschaulich neutral. Deshalb wird an unseren Schulen auch kein Religionsunterricht, sondern – für alle Schüler verbindlich – das Fach Ethik angeboten. Neben dem Fachunterricht bietet die SEMA-Privatschule beispielsweise die folgenden Arbeitsgemeinschaften an: Schach, Computer, Tennis, Theater, Garten, Bibliothek, Kreativ, Folklore, Schülerzeitung etc.
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